Tango Totale

>> Samstag, 28. Oktober 2017 ab 20:30 Uhr -Milonga im TangoCafé << >> 19:00 Uhr Práctica <<

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Legende, Leidenschaft und Lebensgefühl...

Zum zweiten Mal innerhalb des 20. Jahrhunderts schaffte der Tango den Sprung aus Südamerika nach Europa. Nach Beendigung der Militärdiktatur in Argentinien absorbiert die Tangomusik Einflüsse des Jazz und blüht unter Namen wie Astor Piazzolla und Juan José Mossalini als "Tango Nuevo" auf. Er hatte nicht nur in Paris überlebt ("El Exilio de Gardel"), unterschwellig existierte er in den Herzen der Argentinier immer weiter, und all die alten Musiker und Tänzer (vor allem Juan Carlos Copes, Gloria & Eduardo Arquimbaud) trugen zur Renaissance des Tango bei. Die junge Tänzergeneration schöpft aus dem reichen Erfahrungsschatz der älteren Stars, auch heute noch die glänzenden Vorbilder. Unvergessen das Idol, die Seele der Argentinier, Carlos Gardel.

 

Drei Stilrichtungen innerhalb des Tango-Argentino lassen sich schon allein aufgrund der rhythmischen Gegebenheiten unterscheiden:

 

· Milonga (der alte Gauchotanz vom Rio de la Plata)

· Tango

· Vals (der "Walzer" Südamerikas, Tango im 3/4-Takt, auch Vals cruzado oder Vals criollo);

 

Im Mittelpunkt des Tanzes steht die Beziehung der Partner. Anders als die Stilisierung des Werbens in der Rumba  kann Tango auch vielschichtige, andere Gefühlsinhalte vermitteln, wie z.B. den Kampf der Geschlechter, bedeuten. Das Rollenspiel wird bei jedem Tanz neu definiert. Im Gegensatz zum standardisierten Tango ist der Rhythmus der tänzerischen Aktionen nicht festgelegt, sondern jeder Schritt, jede Aktion kann schnell oder langsam ausgeführt werden, je nach Intention, innerer Stimmungslage oder musikalischer Inspiration. Dadurch ist jeder Tango ein Unikat, ein einmaliges Kunstwerk, immer spontanes Ereignis, neu improvisiert.

 

 

 Neuer Tangofilm ab 07. April 2016 im Kino!

 

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Show Esther Nur und Klaus Wendel
in Sundern, 22.03.2008

http://www.clipfish.de/player.php?videoid=MTI1NTgwN3wyMjIzNDE3

 

 

 

Tango Argentino ... ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Tanz, Geschichte (selbst ein eigener Tango-Dialekt, der "Lunfardo", hat sich im Laufe der Zeit entwickelt. Ein Slang, der sich aus Sprachen wie Italienisch, Spanisch, Polnisch, Französisch und Portugiesisch speist und seit Anfang des 19. Jahrhunderts in bestimmten Bezirken Buenos Aires ausschließlich gesprochen wird.), Philosophie, soziale Erfahrung, Selbstfindung und Meditation.

 

 Tango - Weltkulturerbe

 seit dem 28.09.2009

  

"Wenn ich

mein Leben noch einmal leben könnte*,

im nächsten Leben würde ich versuchen,

mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,

ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter,

als ich es gewesen bin,

ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.

Ich würde nicht so gesund leben.

Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,

Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen,

mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,

die jede Minute ihres Lebens

fruchtbar verbrachten;

freilich hatte ich auch Momente der Freude,

aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,

würde ich versuchen,

nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls Du es noch nicht weißt, aus diesen

besteht nämlich das Leben;

nur aus Augenblicken;

vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,

würde ich von Frühlingsbeginn an

bis in den Spätherbst hinein

barfuss gehen.

Und ich würde mehr mit Kindern spielen,

wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie ... ich bin 85 Jahre alt

und weiß, dass ich bald sterben werde."

- Jorge Luis Borges, argentinischer Dichter

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*"Wenn ich

diesen Tango noch einmal tanzen könnte..."

(Jürgen Hoffmann)

 

  

 

     

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Copyright © 2016 -Freie- Tanzschule Jürgen Hoffmann
Stand: 06. Oktober 2017