25_Jahre
   

>> Samstag, 23. Dezember 2017 ab 20:30 Uhr - Milonga im TangoCafé << >> 19:00 Uhr Práctica <<

 

 

  • Die Spendensammlung anlässlich des Jubiläums erbrachte am 22.09.2012

135,-- €

für die Hilfsorganisation SwissoKalmo - Hilfe für Somalia.

Herzlichen Dank allen Spendern!

 

Hier der Pressetext zum Jubiläum:


25 Jahre Tanzschule in Sundern

 Als im Jahre 1987 Tanzlehrer Jürgen Hoffmann das Experiment wagte, in unserer eher ländlichen Region eine Tanzschule zu eröffnen, mit festen, gemütlich eingerichteten Räumlichkeiten im Zentrum der Sunderner City, konnte er bereits auf eine respektable tänzerische Karriere zurückblicken, die ihm das fachliche Fundament für seine Lehrtätigkeit geliefert hatte.

Mitten in der Aera des „Saturday Night Fever“ war es 1977 das erste Mal in der Geschichte des Tanzsports, dass jemand bei einer Deutschen Meisterschaft den Titel mit allen 25 erreichbaren Bestnoten 1 gewann. Nur 5 Jahre später folgte 1982 der World Cup Sieg in den Standard Tänzen mit der Formation. Als dann auch das Referendariat als Lehrer an der Grund- und Hauptschule in seinem „richtigen Beruf“ mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen war, konnten ihm die pädagogischen Grundlagen die Garantie und Sicherheit für professionellen und qualifizierten Tanzunterricht geben.

Wurden die Ideale des Tanzunterrichts in den 80er Jahren (neben dem Ballett als „Kunstform“) noch stark vom Turniersport bestimmt, mit festgelegten Choreographien und dem Unterrichtsziel, Tanzschüler wettbewerbsfähig zu machen, so keimte schon seit 1987 die Veränderung der Tanzszene in einem neuen „philosophischen Ansatz“:

Der Tango, der mit der Militärjunta in seinem Heimatland Argentinien von 1976 bis 1983 in seinem Exil Europa heimisch geworden war, krempelte das tänzerische Denken radikal um. Waren die ersten Unterrichtsangebote von Jürgen Hoffmann 1987 im „Tango argentino“ noch auf feste Choreographien fixiert, so änderte sich mit zunehmender Weiterbildung auf regelmäßigen Seminaren und Workshops die Entwicklung und Reifung der Auffassungen nicht nur vom Tango, sondern des Paartanzes an sich als kulturellen Ausdruck einer Form der Kommunikation, der „Körpersprache“.

Ziel des Tanzunterrichts wurde von nun an das „freie Sprechen“, die Lösung von vordiktierten Choreographien hin zur freien Improvisation. Das erforderte eine totale Revision des Lehrplans und eine Erweiterung der Unterrichtsmethodik hin zu einem ganzheitlichen System, vergleichbar mit der Didaktik von Fremdsprachen in der Erwachsenenbildung.

 „Die Seele beflügeln…“

 Wurde früher noch das Ziel erstrebt, mit vorgegebenem „Soll-Zustand“ ein höchstes Maß an Konformität zu erzielen (s. Formationen), so steht beim heutigen Tanzunterricht das Individuum, der einzelne Tanzschüler in seinem „Ist-Zustand“ im Mittelpunkt. Dieser Ansatz erlaubt es jedem Einzelnen, seine persönliche Ausdrucksform zu finden und je nach Fähigkeit, Stimmungslage und Paarbeziehung die Musik spontan zu interpretieren. Trotz dieses großen Freiraums beim heutigen Tanzen bedeutet der Auf- und Abbau von Spannungen in der Bewegung immer noch auch Veränderung in der körperlichen Befindlichkeit (Muskelaufbau, Koordination, Körperarbeit und Übung). Jedoch durch seinen persönlichen Unterrichtsstil betont der Sunderner Tanzlehrer die Natürlichkeit organischer Bewegungsmuster, berücksichtigt unterschiedlichste Lerntypen und vergisst nicht zuletzt die Menschlichkeit.

Das gibt Ansporn für individuelle tänzerische Fitness als Befähigung, das „schönste Erlebnis“ in der tänzerischen Beziehung zu erzielen. So kann dann auch ein einzelner Tanz von 3 Minuten in perfekter Harmonie ein Leben lang „die Seele beflügeln“.

„Ich tanze, weil Musik spielt“

 Dieses Zitat von Joaquin Aménabar bestimmt die Einteilung der Tänze nach kulturellem historischem Hintergrund mit entsprechender Tanztechnik und natürlichen Rhythmen.

  • Die „klassischen“ Tänze des „Englischen Stils“ mit Langsamem Walzer, Wiener Walzer sowie dem Foxtrott mit Slowfox und Quickstep folgen einem schwingenden Bewegungsmuster.

  • Die karibischen „Salsa“ Rhythmen umfassen den Merengue, welcher die Tanztechnik beiträgt, und alle Mambovariationen vom Bachata über Reggae bis Rumba-Bolero und ChaChaCha,  deren Boom Anfang der 90er Jahre durch den Film Dirty Dancing sogar zur Bildung einer Mambo-Formation in Sundern führte.

  • Sodann präsentiert sich der Tango argentino in den drei Rhythmen Milonga, Tango und Vals cruzado, dem Argentinischen Walzer.

  • Beliebtester Tanz ist aber immer noch der Disco-Fox (auch “Party-Fox“ oder „Schützen-Fox“), der zum so genannten „Jive“ gehört. Rock, Beat, und Swing, auch hierbei sind alle natürlichen Rhythmen im Unterrichtsprogramm vertreten, so dass man zu jeder Musik tanzen kann.

Nach wie vor beliebt sind die Schüler-Tanzkurse für Jugendliche ab 14 Jahren. Bieten sie (zum ersten Mal) in der „realen Welt* unverbindlich und unbeschwert die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zum „anderen Geschlecht“, ergänzen sie  zusätzlich den Musik-, Kunst- und Sportunterricht in der Schule, der heutzutage häufig allzu oft zu kurz kommt. Im „Allround-Programm“ werden die Grundlagen aller vier Tänze mit ihren jeweils drei Rhythmen gelegt, Ein Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss des Grundkurses dokumentiert die Teilnahme. Darüber hinaus wird zum Schlussball die Präsentation in der Öffentlichkeit thematisiert.

Ab 03. September bekommen auch die Mescheder die Möglichkeit, montags in ihrer Tanzschule vor Ort in der Warsteiner Straße Tanzkurse zu besuchen.

 

                          

Viel Glück!

 

 

 

[Under Construction]



PRESSEMITTEILUNG 

 

„Dunkelviolett“ zum Jubiläum

 

Am kommenden Samstag, dem 22. September 2012  wird am Schirgiswalder Platz (am Kreisverkehr) ab 20:00 Uhr mit einem Glas Sekt anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Tanzschule in Sundern angestoßen.

Als besondere Gäste werden zwei Musiker erwartet, die sich aufgrund ihrer gelungenen Interpretationen des Tangos national und international in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet haben.

 

Jürgen Karthe, Bandoneon, spielt mit Fabian Klentzke am Klavier schon seit vielen Jahren Tango Argentino. Was zunächst im Sextett begann erfuhr später im Duo TANGO AMORATADO (amoratado = dunkelviolett) seine Fortsetzung in Sachen Lebendigkeit und Spielfreude. Eine fundierte Tangoausbildung haben beide. Um die Kraft und Sinnlichkeit im Tango musikalisch erlebbar zu machen, braucht man neben einer soliden Handwerkskunst vor allem ein Herz für diese emotionale Musik. Diese Facetten und der Nuancenreichtum des Tangos inspirieren beide Musiker immer wieder aufs Neue.

Besonders beliebt ist das Duo bei den Tanzpaaren aus der Tangoszene, da sich ein perfekt tanzbarer Rhythmus mit immer wieder neu beeindruckenden Arrangements vereint.

„Ich tanze, weil Musik spielt“

Der Tango, der mit der Militärjunta in seinem Heimatland Argentinien von 1976 bis 1983 ins Exil über Paris nach Europa kam erneuerte den Tango musikalisch und krempelte das tänzerische Denken radikal um. Waren die ersten Unterrichtsangebote von Jürgen Hoffmann 1987 im „Tango argentino“ noch wie zuvor im „europäischen“ standardisierten Tango auf feste Choreographien fixiert, so änderte sich mit zunehmender Weiterbildung auf regelmäßigen Seminaren und Workshops die Entwicklung und Reifung der Auffassung nicht nur des Tango, sondern des Paartanzes an sich als „Körpersprache“, den kulturellen Ausdruck einer Form der Kommunikation.

Das Wort des argentinischen Musikprofessors Joaquin Aménabar: „Ich tanze, weil Musik spielt“ bestimmt und begleitet stets das tänzerische, kommunikative Geschehen innerhalb des Tanzpaares. Andererseits erlaubt die natürliche Rhythmik, des Tango, die drei Stilrichtungen Milonga, den swingenden Tanz der Gauchos, Tango als vornehmere Salonvariante und Vals cruzado, den eleganten argentinischen Walzer, zu unterscheiden.

„Die Seele beflügeln“

Auch heute noch entwickelt sich sowohl die Musik als auch der Tanz weiter, und eröffnet den Tangotänzern und Tänzerinnen freiheitliche Bewegungsräume der Improvisation und des individuellen Ausdrucks. So kann dann auch ein einzelner Tanz von 3 Minuten in perfekter Harmonie ein Leben lang „die Seele beflügeln“.

Für Tangoneulinge besteht die Möglichkeit kostenlos von 18:00 - 20:00 Uhr an einem Workshop teilzunehmen um den Tanz und die Musik kennen zu lernen. (Bitte kurz telefonisch oder per Email voranmelden!).

Für Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Der Erlös des als Spende erbetenen Eintrittsgeldes kommt durch den Krieg in Somalia betroffenen Kindern zugute.

Weitere Infos auch unter:

www.tango-amoratado.com

http://musikerportrait.de/juergen-karthe

http://tanzen-in-sundern.de

 

       

 

Am 11. September 1987 öffnete die Tanzschule Jürgen Hoffmann in Sundern ihre Pforten.

Die Presse-Artikel aus dem Mitteilungsblatt  sind hier nochmals nachzulesen:

       

   

     

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: tanzen-in-sundern@hotmail.com 
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Stand: 26. November 2017